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Februar 10, 2009

Wenn man jetzt irgendwo im Netz etwas findet, was man in sein Weblog übernehmen bzw. zitieren will, einfach den zu übernehmenden Text markieren und DirektBloggen klicken.

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Hui, hat ja geklappt 🙂 Super

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Intermezzo

Dezember 12, 2008

Hallo liebe Teilnehmer bei den 13 Dingen,

ich habe nichts weltbewegendes mitzuteilen, aber ich bin immer noch dabei und erledige auch brav meine Hausaufgaben.

Ich habe mir mittlerweile einen Feedreader zusammengestellt, den ich total klasse finde, ich habe angefangen bei LibraryThing Bücher einzustellen, bin aber der Meinung, wie auch andere schon, dass ich lieber lese, als meine Bücher zu katalogisieren und versuche jetzt meinen Blog wiederzubeleben.

Also, ich finde meinen Blog in keiner Suchmaschine, aber ich werde mich auch ganz bestimmt nicht im liswiki anmelden. Die verschiedenen Blogsuchmaschinen sind ja auch ganz nett, ich staune immer wieder Bauklötze, was man bei Google so alles machen kann, aber im Moment wüsste ich ehrlich gesagt nicht, nach welchen Blogs ich suchen sollte. Vielleicht ändert sich das aber noch.

Ich bin ganz begeistert, was man alles lernen und ausprobieren kann, und habe dabei bei vielen (naja, bei einigen) Menschen jetzt sogar einen Wissensvorsprung 🙂

Allerdings muß ja nicht jeder seinen Senf dazugeben, vor allem wenn es andere viel besser können. Trotzdem erwarte ich mit Spannung die weiteren Aufgaben.

Noch ganz kurz zur Info, es gibt eine weitere Bibliothek, die zumindest jetzt auch einen Newsfeed anbietet:  auf der Homepage der Zentralbibliothek für Medizin in Köln gibt es einen medizinischen Newsfeed. (Äh, gestern war er noch da, heute irgendwie nicht mehr?)

So, ich erwarte nun das Wochenende, welches mir hoffentlich viel Glühwein und leckere Plätzchen beschert 🙂

Feeds, RSS und Bibliotheken

November 5, 2008

Zu diesem Thema gibt es interessante Beiträge im OpenBibBlog und im netbib weblog.

„RSS Feeds für Neuzugänge? Neumodischer Schnickschnack, den sowiso niemand nutzt. Tagging? Wir machen das eh besser. Literaturlisten? Zu subjektiv. Wikipedia? Unwissenschaftliches Teufelswerk. Und schließlich Coverbilder – braucht kein Mensch.“

Naja, ich finde diese Reaktionen zumindest nicht ungewöhnlich. Viele Neuerungen und Erfindungen werden erstmal skeptisch beäugt, beziehungsweise gar nicht beachtet. Ich alleine kenne zwei Menschen die glauben oder glaubten, dass ein Telefon noch immer gemietet werden muß. So was braucht ein wenig Zeit, auch wenn es bei diesen Personen vielleicht ein wenig zu lange gedauert hat 😉

Aber es gibt ja auch positive Beispiele: Die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky führt einen Blog sowie die Stadtbibliothek Straubing, deren Blog, wie ich finde, sehr ansprechend ist. Netbib hat auf letzteren schon vor einiger Zeit hingewiesen. Man kann hier gut sehen, dass eine Bibliothek eine Menge in einem Blog zu schreiben hat. Öffnungszeiten bzw. Schließungszeiten, aktuelle Veranstaltungen, Pressetexte, Geschichten aus dem Alltag einer Bibliothek (können durchaus auch mal witzig sein) und vieles mehr. Alles in einem Feed verpackt bleibt man immer auf dem neusten Stand. Wenn man oder frau, denn weiß, daß es sowas gibt und auch privat nutzt. Ich kenne eine Menge, durchaus interessierte Menschen, also Menschen, die wissen, wie man einen DVD-Player programmiert, aber eben nicht wissen, was „Feed“ oder „RSS“ bedeutet.

Es wird wohl noch ein wenig dauern, aber für „unwissende“ Bibliothekare gibt es jetzt vom Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung das Seminar „Neue Begriffe in Bibliotheken:
Weblogs, Wikis, RSS …, USB-Stick, Palm, iPod … was ist das eigentlich?“

 

Von Espressobars, Pampasbomber und Alphamännchen…

Oktober 30, 2008

Alles fing wie immer ganz unspektakulär an. Der Zahn der Zeit hatte derart letal an unseren Familienkombi genagt, dass der TÜV wohl nur einem Einschläfern oder eben dem Export in südliche Gefilde zugestimmt hätte. Es musste etwas neues her – also etwas neueres, denn ganz neu sollte es im Hinblick auf das zur Verfügung stehende Budget auch nicht sein.

Internetbörsen bieten heute ja ganz einfachen Zugriff auf eine schier unübersichtliche Menge an Klein und Kompaktwagen, und man sollte glauben, dass da für jeden etwas dabei ist. Nicht für uns. Die Angebote waren zu alt, zu viele Kilometer, zu klein, zu hässlich – es gab einfach nichts. Unsere Ansprüche sanken, weniger PS, mehr Kilometer, weniger Kofferraum – es blieb beim nichts. Ein letzter frustrierter Versuch zwischen den ganzen Kleinwagen koreanischer Herkunft irgendetwas ansprechndes zu finden brachte uns ein rotes Auto auf den Bildschirm – ein ALFA!

Ähm, natürlich ist es auch bei uns ganz konventionell – der Herr des Hauses ist eher interessiert an motorisierten Fortbewegungsmitteln, die Dame sieht darin eher etwas pragmatisches. Diesen Alfa aber fand SIE und fand ihn ganz hübsch. Jetzt mussten Gebrauchtwagentests und Erfahrungsberichte her! Sollte sich alles, was man über italienische Autos weiss, in Vorurteile auflösen? Und wo wir schon bei Vorurteilen sind, sollten wir wirklich ein Auto bei einem Fähnchenhändler kaufen, noch dazu mit ganz und gar ausländisch klingendem Namen?

Ein Anruf schuf Vertrauen und einen Probefahrtstermin. Und dann ist es um einen Geschehen. Wer hat schon einmal eine Probefahrt in einem Alfa Romeo überstanden, ohne diesen Autos zu verfallen? Alfa Romeo das ist uralter Mythos und steht für automobiele Leidenschaft, die sich nur schwer beschreiben lässt. Die ersten Gedanken sind (zugegeben) sündhaft teure Sonnebrillen, Lederstiefeletten und Mailänder Espressobars – alles absolut cool. So sind wir nicht. Ich selbst kann durch Sonnenbrillen gar nichts sehen und in Mailand war ich auch noch nie. Bei uns muss eigentlich ein Kinderwagen in den Kofferraum passen…

Aber solch profane Wünsche schien den Erbauern dieser Autos so fremd gewesen zu sein, wie einem Gigolo das Programm von Alice Schwarzer. Linien von schierer Eleganz, ein Meisterstück von Walter de Silva – so stand er knallrot zwischen all den businessgrauen Limousinen Stuttgarter Herkunft. Das Anlassen des Motors – nein das Starten der Maschine zaubert das nächste Lächen ins Gesicht eines jeden, der auch nur einen Tropfen Benzin im Blut hat. Diese Italiener! Komponieren aus mechanischen Verbrennungsgerauschen eines ganz normalen Reihenvierzylinders eine Oper – wie kriegen die das durch den TÜV? Und innen? Hier ist einfach alles Design: Alle Schalter, die irgendwie das Aussehen stören, verschwinden irgendwo zwischen oder unter den Sitzen – natürlich ist das unpraktisch, das verstehen wir in Stuttgart, München oder Ingolstadt nie. Die Instrumente liegen in tiefen schwarzen Höhlen – natürlich kann man das schlecht ablesen, aber was will man da schon ablesen? Die unglaublichen Drehzahlen, die dieser Motor läuft? Die kann man hören und das will man auch hören – Radio kann so unwichtig sein!

Ach und nochwas ganz nebenbei – der Kinderwagen passt rein… Das Auto passt zu uns. So schön kann das Leben sein!

So, was soll dieser ganze Sermon, genau bei Flickr ein Bild hoch laden und hier verlinken:

Alphamännchen

 

 

Irgendwas stimmt hier nicht???

Von SUVs und kinderlosen Familien

Oktober 30, 2008

Heute erzählte mir ein Arbeitskollege er habe sich den BMW X5 genauer angeschaut (er selbst steuert zur Zeit einen 5er BMW Kombi – also ein höher gestellter Arbeitskollege). Ein X5 ist ein Geländewagen oder besser und neudeutscher ausgedrückt ein SUV, also ein Geländewagen vollgestopft mit allem Komfort, damit man auch auf der Strasse damit fahren kann. Der X5 so erzählte er sei so genial praktisch, man könne und dabei wurde seine Stimme beinahe beschwörend eine dritte Sitzbank hinten ausklappen und dann hätte man 7 Sitze wie bei einem Van!

 

Nun er hat zwei Kinder und eine zumindest für den äußerlichen Beobachter funktionierende Ehe, kommt also noch eine Frau hinzu. Ich, ebenfalls Mitglied einer vierköpfigen Familie und damit im Verteilen von 4 Personen in fünfsitzigen Mittelklasse Kombis ganz geübt, fragte etwas irritiert, warum man für vier Personen sieben Sitze brauche?

 

Klar, wenn man mal jemanden mitnehmen muss oder will! Okay, wenn die ganze Familie dabei ist und zwei zusätzlich mitwollen dann ja… Ehrlich gesagt, habe ich beipflichtend genickt und die Diskussion gar nicht erst gestartet, aber dafür ist so ein Blog ja gut, man schreibt sich die Gedanken von der Seele und schlägt dem Magengeschwür ein Schnippchen!

 

Wann kommt so was vor? Wenn bei uns mehr mitwollen, als normal, dann bringt man meistens Kinder irgendwo hin. Dann bleibt eigentlich immer einer der Eltern gerne daheim, damit müssten schon drei mehr als normal mitwollen – okay zugegeben bei Kindergeburtstagen passiert das schon mal – dann fahren wir mit zwei Autos! Das verbraucht viel mehr Benzin? Ja schon, aber wir haben nur zwei Kinder und die haben  nur einmal im Jahr Geburtstag, an den anderen 363 Tagen im Jahr verbraucht der SUV viel mehr Benzin.

 

Man könnte ja aber auch mal mit Freunden einen netten Ausflug machen, die passen dann auch alle da rein? Das stimmt, aber da solche Rücksitze dann immer im Kofferraum stehen, passt kein Gepäck mehr hinein. Gut vielleicht reicht für einen wirklich netten Ausflug auch eine Kulturtasche und ein Unterhöschen, aber bei sieben Insassen wollen die dann (ohne Kofferraum, denn da sitzen ja die Leute) auch schon sorgfältig verstaut werden!

 

Aber überhaupt im Urlaub, da passt dann alles so einfach rein, dass erleichtert das Packen und macht das Leben einfach. Wir können uns nur zwei mal im Jahr Urlaub leisten. Da passte bisher auch mit zwei Kindern, Zelt und Gummiboot immer alles in den Kombi – übrigens ganz ohne Kindersarg auf dem Dach! Stimmt, man muss gut packen, aber wie schon gesagt zweimal im Jahr! Die restlichen 365 Tage minus – wie viel Tage im Jahr haben wir Urlaub – verbraucht der SUV mehr Benzin!

 

Aber auf Feldwegen kann der auch fahren und zwar richtig flott. Ja, ein Kombi aber auch, zumindest wenn er nicht spätpubertär tief gelegt daher kommt. Unser Kombi tut das nicht und fährt ganz hervorragend – wenn auch langsam ein bis drei mal im Jahr über Feldwege. Den Rest gehen wir dann zu Fuß.

 

Das klingt so, als möge ich keine Geländewagen, das stimmt so nicht! Ich mag Geländewagen – ich mag keine SUVs. Geländewagen sind für einen ganz bestimmten Zweck hergestellt und den erfüllen sie auch sehr gut, also richtige Geländewagen, die mit dünnen aber hohen Reifen und Starrachsen sich durchs Gelände quälen, den Rempler hier und da nicht so ernst nehmen und deren Karosse keine Kratzer kennt – ja die mag ich. Die sind perfekt wenn man in Schottland wohnt und riesige Pferdeanhänger ziehen muss oder zu den Schafen in die Highlands hinaus will. SUVs können das nicht. SUV wollen das auch gar nicht. Dafür können sie Benzin verbrauchen, oder heute zumeist Diesel und mit Highspeed über Autobahnen rasen mit dem guten Gefühl eine dritte Sitzbank an Bord zu haben. Es könnte ja mal sein….

Flickr

Oktober 24, 2008

Ich dachte bisher immer, ich könnte recherchieren, schließlich ist dies ja mein Beruf, aber an der Duschhaube bin ich gescheitert. Erst wußte ich gar nicht, wo ich nach Tags suchen kann und dann habe ich eine Ewigkeit gebraucht herauszufinden, dass man offensichtlich nur nach einem Tag suchen kann. Auch die Übersetzung ins Englische war nicht sehr erfolgreich, abgesehen davon, dass ich das englische Wort für Duschhaube nicht kenne!?

Aber auf der Suche nach dem Bücherwagen konnte ich dann doch noch einiges lernen. Mit dem Tag „Bibliothek“ bin ich auf die Cluster-Suche gestoßen und konnte damit dann immerhin dieses Bild finden:

http://flickr.com/photos/tobalo/403772229/

Als nächstes werde ich mich bei Flickr registrieren, obwohl es mir gar nicht gefällt, dass man im Zuge von Web2.0 überall seine Spuren hinterlässt. Um hier mitmachen zu können, habe ich eine alte kaum verwendete Mail-Adresse angegeben, die somit auch nicht mehr zugespamt wurde. Kaum war ich bei wordpress registriert, häuften sich auch schon wieder die Spams.

Und jetzt auch noch eine neue yahoo Mailadresse, wo soll das nur hinführen …

Bloggen?

Oktober 16, 2008

Nun bin ich endlich auch dabei! Sitze im regnerischen Köln und versuche mich zu entscheiden, ob ich wirklich bloggen möchte oder nicht. Aber erstmal gehts ja ums lernen, alles weitere wird hoffentlich noch kommen …

Da ich nun einmal dabei bin, will ich doch gleich mal die dritte Aufgabe erfüllen:

http://13dinge.wordpress.com/2008/10/06/lektion-1-weblog-erstellen/

Gefällt mir bisher sehr gut, obwohl ich erst seit, oh je, schon viel zu lange dabei bin.